.dancle – Internet & Lifestyle
27Jan/110

Geschenkte nPA-Lesegeräte

Was macht man denn schönes mit 24 Millionen € als Land. Nun man könnte es für Jugendarbeit ausgeben, man könnte versuchen kleine Unternehmen zu Unterstützen. Aber sind wir mal ehrlich, das ist doch eigentlich alles Langweilig. Wir versuchen einfach den Bürgern den neuen Personalausweis Schmackhaft zu machen. Also gibt man 24 Millionen für die Subventionierung von “IT-Sicherheitskits” aus. Ja, richtig gehört, der Bund nennt diese Kits mit Basislesegeräten für den neuen Personalausweis wirklich so. Ein solches “Sicherheitskit” enthält in der Regel ein Basislesegerät,  eine Broschüre vom Bund und eine Begleit-CD mit Demo-Versionen von Internet-Security-Suites. Diese “Sicherheitskits” wurde über zwei Zeitschriften in Deutschland verteilt. Jede bekam ein anderes Lesegerät. Die Zeitschrift Chip bekam das Lesegerät von SCM (SCL011). Die Zeitschrift Computerbild bekam das Lesegerät von Reiner-SCT (cyberjack RFID basis). An die Hersteller werden bestimmte Anforderungen gestellt, die von den Lesegeräten erfüllt werden müssen, so auch unter welchem Betriebssystemen diese laufen. Neben Windows XP, Vista, 7, MacOS verschiedene Linuxdistros wird auch Windows 2000 genannt. Ja richtig gehört, dass Betriebssystem welches ab Juli 2010 keine Sicherheitsupdates mehr bekam. Auch gut, da ich einen alten Rechner mit Windows 2000 habe, hat das ganz gut gepasst.

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5Jan/110

Vergiss Google–Buugle ist “IN”!

Buugle–Überwachung total

Mit diesem Video begrüße ich einfach mal das neue Jahr. Ich hoffe Ihr seid alle gut reingerutscht.

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21Aug/100

Der Frosch im heißen Wasser

 

Wohl wahr, wohl war

(Facebook-Nutzer bitte auf “Ursprünglichen Beitrag anzeigen” klicken”).

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20Aug/100

Facebook – Benutzer kann gefunden werden

Eigentlich schade, dass es den Dienst “PleaseRobMe” nicht mehr gibt, denn das wäre das gefundene Fressen. Ab sofort können in Amerika Nutzer Ihren Standort angeben und sind somit jederzeit Auffindbar. Das setzt quasi noch einmal schön die Krone des ganzen auf. Somit weiß der Einbrecher nun nicht nur wann der Benutzer außer Haus ist, sondern auch genau wo er sich aufhält.

Ob dieser Dienst so einfach in Deutschland möglich wäre, ist allerdings zu bezweifeln. Immerhin gilt ihr ein strenges Datenschutzgesetz. Ich frage mich ernsthaft ob meine Facebook-Friends jederzeit wissen müssen, wo ich mich aufhalte. Solch ein hohes Geltungsbedürfnis kann man doch eigentlich gar nicht haben. Wenn ich will, dass meine Freunde wissen wo ich bin, dann kann ich das auch diesen ausmachen und brauche dafür keine Facebook-Anwendung.

Eventuell werde ich auch einfach nur zu alt, um auf die Dinge wie persönliche Absprachen wert zu legen.

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20Aug/100

Viel Wirbel um Google Streetview

Eigentlich wollte ich zu den Thema nichts schreiben, aber die Medien zerreißen ja “Streetview” geradezu. Selbst ARD und ZDF widmen sich mehrfach den Thema. Die Ironie des ganzen setzen dann Leute die Krone auf, wenn sie gegen Streetview demonstrieren, aber sich vor Ihren Haus ablichten lassen (der sog. Streisand-Effekt).

Einen Einspruch einzulegen ist auch nicht unbedingt die beste Idee. Denn dann weiß Google auch noch den Namen des Hausbesitzers, welcher sich dann sicher über die eine oder andere Werbepost erfreuen kann.

Wer Trotzdem sein Haus unkenntlichen machen möchte, kann dies bis zum 15.10.2010 über folgendes Formular tun: Unkenntlichmachung beantragen. Allgemein sollte man bedenken immer bedenken, was einmal in Google ist, kommt da auch nicht mehr so schnell raus. Google ist eine Datenkrake, dass sollte jeden klar sein, entweder man akzeptiert dies, oder weicht auf andere Dienste aus.

Zum Schluss noch ein bisschen Spaß mit Google Streetview.

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17Mai/100

Alle Steuern rauf

Wie wäre es, wenn Politiker einfach mal die Wahrheit aussprechen würden: Ein sarkastischer Artikel von Wahrheiten, der leider wohl sehr wahr werden könnte. Wir lassen uns einfach mal Überraschen.

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15Mai/100

Sparen, Sparen, Sparen

Wo sind die Steuererleichterungen, sie waren nie da. Komisch, sehr seltsam, vor der Wahl in NRW sah doch alles noch so schön und gut aus. Jetzt heißt es, es soll überall gespart werden.

Den Artikel vom Tagesspiegel gibt's hier

Ich wäre ja für folgendes (Vorsicht, nicht ernst gemeint):

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7Mai/100

Vorratsdatenspeicherung ist Zwecklos

“Auch ohne Vorratsdatenspeicherung werden Telekommunikationsdaten zu Abrechnungszwecken gespeichert und können auf richterliche Anordnung Fangschaltungen eingerichtet werden. Insgesamt hatte die Einführung der Vorratsdatenspeicherung keinen Einfluss auf die Aufklärungsrate, weder allgemein noch im Bereich der Delikte mit Tatmittel Internet." – Patrick Beyer vom AK Vorratsdatenspeicherung zu Golem.

Hier gehts zum kompletten Artikel .

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2Mrz/100

Vorratsdatenspeicherung EU-weit kippen

Nach dem Urteil von Karlsruhe, das die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland ungültig ist, möchten jetzt Datenschützer von AK Vorratsdatenspeicherung , Piratenpartei und FDP die EU-weite Richtlinie stoppen. Der Schwung von Karlsruhe sollte genutzt werden.

“Die verdachtslose Erfassung vertraulicher Verbindungen und Bewegungen der gesamten Bevölkerung muss jetzt von der Politik schnellstens zurückgenommen werden” –  Florian Altherr von AK Vorratsdatenspeicherung.

“Die Bundesregierung kann bei einem entsprechenden Vorstoß auf die Unterstützung vieler Staaten wie Österreich, Schweden und Rumänien zählen, die sich der Vorratsdatenspeicherung bis heute verweigern.” so führt Altherr den Gedanken weiter.

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2Mrz/100

Vorratsdatenspeicherung gekippt

Der BGH in Karlsruhe hat entschieden, dass die Vorratsdatenspeicherung gegen das Grundgesetz verstößt und damit komplett nichtig ist.

Sämtliche gesammelte Daten müssen unverzüglich gelöscht werden und dürfen nicht mehr weitergeleitet werden.

Allerdings will unsere Regierung trotzdem an der Vorratsdatenspeicherung festhalten und nur die Bedingungen ändern. Wir werden sehen was sich noch so ergibt.

Edit:

Inzwischen gibts auch weitere Informationen auf heute.de.

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